Das Pilotprojekt

 

Im Februar 2013 startete an der Universität Basel das Pilotprojekt Refiller-Friendly Uni Basel. Dabei konnten Getränke in der eigenen Flasche oder im persönlichen Kaffeebecher nachgefüllt werden. In 9 Wochen wurden so alleine von Kartonbechern rund 180 Kilogramm Abfall vermieden.

 

WAS BEINHALTETE DAS PILOTPROJEKT? 

Das Pilotprojekt hat eine Umstellung von Einweg- auf Mehrwegbecher ermöglicht. Heiss- und Kaltgetränke konnten in Porzellantassen oder im eigenen Mehrwegbecher nachgefüllt werden - und zwar auf dem gesamten Areal der Universität Basel und in 7 Take-Aways in Basel. So wurden die Getränke ganz ohne Abfall genossen. 

Die Benutzung von Mehrwegbechern wurde gefördert: 

  • durch das Angebot von eigenen Getränkebechern (KeepCups).
  • durch die Bereitstellung von Porzellantassen bei allen Kaffeeautomaten (der Pappbecher war nur noch an der Kasse gegen einen Aufpreis von 20 Rappen erhältlich – die Einnahmen gingen an ein Waldprojekt von pro natura für den Ressourcenausgleich). 
  • durch die Nature Box: hier konnten Wasser und biologische Fruchtsäfte in die eigene Flasche gefüllt werden – sie bot somit eine Alternative zu den Softdrinks in PET-Flaschen. 

 

Was wurde bewirkt?

Während dem Pilotprojekt Refiller-Friendly Universität Basel konnten gespart werden:

  • 12'000 Pappbecher
  • 180 kg Abfall - entspricht 60 x 60 Liter Abfallsäcken 
  • 680 kg CO2-Emissionen - entspricht einer 7000 km langen Autofahrt

Mehr zu den Umweltauswirkungen erfährst du hier:

 

Wann hat das Pilotprojekt stattgefunden?

Vom 25. Februar bis 26. April 2013.

 

Wo wurde das Pilotprojekt umgesetzt? 

Im Kollegienhaus der Universität Basel

 

 

Produkte

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Kaffee

KeepCup ist der weltweit erste wiederverwendbare Kaffeebecher, der Barista-Standards entspricht. Das heisst, er ist exakt an die Grössen von Einwegbechern angepasst. 

 

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KALTGETRÄNKE

Die bekannte SIGG Alu-Flasche im Uni Basel-Design. Mit den Flaschen konnte an jedem Wasserhahn oder an der NatureBox nachgefüllt werden.

 

Nature Box

An der Nature Box konnte Wasser (mit/ohne Kohlensäure) und andere Kaltgetränke, wie zum Beispiel Fruchtschorle aus Bio Fruchtkonzentrat nachgefüllt werden. Die Getränke wurden mit Leitungswasser vor Ort hergestellt. Auch damit kann Verpackungsmaterial für Kaltgetränke eingespart werden. An der Nature Box konnte direkt mit den SIGG-Flaschen nachgefüllt werden.

 

Sensibilisierung

 

Kartonbecher-Vitrine

Vom 10. Bis am 21. Dezember 2012 wurde eine Vitrine mit einem Kartonbecher in der Cafeteria des Kollegiengebäudes aufgestellt. Die Botschaft:

„Der Kartonbecher gehört ins Museum,
er ist Teil der vergangenen Geschichte“